Übergewichtige Kinder: Wer viel isst, wird dick? Jein

Übergewichtige Kinder: Wer viel isst, wird dick? Jein

Maria Lindsey Multimedia Creator von Pexels

 

40 Millionen Kinder weltweit unter fünf Jahren sind übergewichtig oder fettleibig – diese alarmierenden Zahlen gehen aus dem kürzlich vorgestellten UNICEF-Report hervor. Das betrifft auch viele Kinder hierzulande: Laut einer aktuellen Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) aus 2018 ist etwa jedes siebte Kind zu dick oder sogar fettleibig. UNICEF und auch Verbraucherorganisationen wie Foodwatch fordern unter anderem, die Industrie im Kampf gegen Übergewicht stärker in die Verantwortung zu ziehen – so wie es andere Länder bereits machen.

Sportlich, schlank, gutaussehend: Schenken wir den Bildern auf Instagram glauben, besteht die Welt fast nur aus eben solchen Menschen. Die Wahrheit sieht jedoch ganz anders aus. Wir leben in einer Welt, in der immer mehr Menschen mit Übergewicht und Adipositas zu kämpfen haben. Auch hierzulande spielt das Thema eine große Rolle – und das oft schon bei den Kleinsten. Laut einer aktuellen Studie des Robert Koch-Instituts sind 15,4 Prozent der Mädchen und Jungen im Alter zwischen drei und 17 Jahren übergewichtig. Fast sechs Prozent (5,9 Prozent) davon haben Adipositas.

 

Nicht nur der Faktor Essen schürt Übergewicht

Für viele ist klar: Übergewichtig wird, wer viel fett- und zuckerreiches Essen zu sich nimmt und sich nicht oder kaum körperlich bewegt. Das stimmt, aber nicht nur. Wissenschaftler im Forschungsverbund PreVENT fanden heraus, dass Übergewicht besonders häufig in Familien mit geringer Bildung auftritt – bedingt durch ein ungünstiges Essverhalten. Gründe hierfür können weniger zur Verfügung stehendes Geld sein, aber auch mangelndes Wissen darüber, was überhaupt eine gesunde Ernährung ausmacht. Laut Prof. Dr. Manfred Müller vom Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde in Kiel stellt gerade eine geringe Bildung demnach oftmals eine Barriere für erfolgreiche Präventionsmaßnahmen dar. Auch Kinder von Alleinerziehenden und Kinder mit Migrationshintergrund haben ein erhöhtes Risiko, übergewichtig zu werden.

Weitere Faktoren, die aus der Erhebung hervorgehen:

  • Fernsehen, Computer, Smartphone und Co.: Sitzen Kinder mehr als eine Stunde vor dem Bildschirm, steigt das Risiko für Übergewicht.
  • Übergewichtige Eltern: Kinder und Jugendliche von übergewichtigen Eltern haben ein um bis zu 80 Prozent erhöhtes Risiko, auch übergewichtig zu werden. Hier spielen die biologischen Anlagen eine Rolle, aber auch der Ernährungs- und Lebensstil.
  • Übergewicht in der Schwangerschaft: Nehmen Frauen während der Schwangerschaft mehr als mehr als 17 Kilogramm zu, steigt das Risiko für späteres Übergewicht bei den Kindern.

 

Die Crux mit vermeidlich gesunden Kinderlebensmittel

Neben aktuellen Zahlen zur Lage der Ernährungssituation von Kindern weltweit, fordert UNICEF in seinem Report auch ganz konkret Regierungen, die Privatwirtschaft, Spender, Eltern, Familien und Unternehmen auf, sich zugunsten der Gesundheit von Kindern einzusetzen. Unter anderem …

  • … könne durch eine bessere Aufklärung über gesunde Ernährung und gesetzliche Regelungen wie Zuckersteuern die Nachfrage nach ungesunden Lebensmitteln gesenkt werden.
  • … könnten korrekte und leicht verständliche Label und strengere Kontrollen für das Marketing von ungesunden Lebensmitteln dafür sorgen, dass ein gesundes „Ernährungs-Umfeld“ für Kinder und Jugendliche geschaffen wird.

Das Thema Marketing von Kinderprodukten ist auch der Verbraucherorganisation Foodwatch seit Jahren ein Dorn im Auge. Sie sieht auch die Lebensmittelindustrie in der Mitverantwortung, Übergewicht bei Kindern zu vermeiden. Neun von zehn Lebensmitteln, die etwa mit Comicfiguren für Kinder beworben würden, seien „zu süß, zu fettig, zu salzig“ und entsprächen nicht den Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für gesunde Kinderprodukte – so Foodwatch. Auch die Verbraucherzentrale und die Initiative In Form des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft weisen darauf hin, dass die meisten Kinderlebensmittel viel zu süß und fetthaltig sind, zudem oft Zusatzstoffe enthalten.

 

Politik vs. Lebensmittellobby

„Der freiheitliche Staat kann seine Bürger informieren, ihnen aber nicht die Entscheidung abnehmen, wie sie sich ernähren. Die Verantwortung für die eigene Gesundheit hat im Grunde jeder selbst.“ Das sagte der ehemalige Landwirtschaftsminister Christian Schmidt 2014 in einem Interview mit der Welt. Das sieht Foodwatch anders und fordert die Bundesregierung zu konkreten Maßnahmen auf – auch im Hinblick auf Kinderlebensmittel. Die Organisation fordert Werbebeschränkungen für ungesunde Kinderlebensmittel, eine verständliche Nährwertkennzeichnung in Ampelfarben und eine Herstellerabgabe für überzuckerte Getränke.

Doch warum tut sich die Regierung mit gesetzlichen Vorgaben so schwer? Das liegt auch an der starken Lebensmittellobby. In einem Interview sagt die WHO-Chefin Margret Chan: „Wenn die Industrie in politische Entscheidungsfindungen eingebunden ist – seien Sie sicher, dass die wirksamsten Regulierungsmaßnahmen heruntergespielt oder ganz verhindert werden.“ Auch die Linke äußerte sich zu dem Thema: „Die Regierung – und insbesondere der Verbraucherminister – (…) darf sich nicht länger von den Lobbyisten der Ernährungsindustrie die Ernährungspolitik diktieren lassen.“

 

0 Prozent Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse

Das es auch anders geht, zeigt ein Blick in unsere Nachbarländer. In einigen EU-Ländern gibt es bereits Werbebeschränkungen für zuckerhaltige Lebensmittel. Schweden etwa verbietet jegliche Werbung in Kinderprogrammen für unter Zwölfjährige.

Werbeeinschränkungen gibt es hierzulande zwar nicht, wohl aber Ideen, wie Lebensmittel mit hohem Fett-, Zucker- und Salzgehalt unattraktiver gestaltet werden könnten – etwa durch eine reduzierte Mehrwertsteuer auf „gesunde“ Lebensmittel. Die Universität Hamburg analysierte im Rahmen einer Studie die Auswirkungen einer Besteuerung von „ungesunden“ oder „adipogenen“ Lebensmitteln, darunter sind solche mit hohem Fett-, Salz-, und Zuckeranteil zu verstehen, auf das Ernährungsverhalten in Deutschland. Das Fazit: Würde man Lebensmittel wie folgt versteuern, kann die Adipositasprävalenz reduziert werden:

  • Grün 0 %: Obst und Gemüse
  • Gelb 7 %: Normale Lebensmittel wie Nudeln, Milch oder Fleisch
  • Rot 19 %: Produkte mit viel zugesetztem Zucker, Salz oder Fett wie Fertiggerichte, Chips oder Süßigkeiten

Der NutriScore kommt – (k)ein Meilenstein?

Doch auch ganz konkret – und aktuell – tut sich etwas in Deutschland: Der NutriScore kommt! Wenn auch vorerst nur auf freiwilliger Basis – sprich, die Hersteller von Lebensmitteln entscheiden selbst, ob sie die Nährwertkennzeichnung auf die Produkte drucken. Der NutriScore erscheint auf der Vorderseite von Produkten und gibt den Verbrauchern eine schnelle Orientierung zu der Nährstoffzusammensetzung von Lebensmitteln  – dargestellt in den Ampelfarben rot, gelb und grün. Rot steht eine ungünstige Zusammensetzung, gelb für „in Ordnung“ und grün für gut.

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, reagiert mit der Einführung auf die Ergebnisse einer unabhängigen Verbraucherforschung, die im Auftrag des Ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft durchgeführt wurde. Der Wunsch der Verbraucher nach mehr Sicherheit und Transparent beim Kauf von Lebensmitteln – das zeigen die Ergebnisse – ist groß, heißt es in einer Pressemitteilung des BMEL.

Frau Klöckner betitelt diesen Schritt als „(…) Meilenstein in der Ernährungspolitik.“. Das erweiterte Nährwertkennzeichnungsmodell allein werde das Übergewichtsproblem nicht lösen, so Klöckner, aber es sei ein Baustein von vielen, die zur gesunden Ernährung beitrügen.

 

Jeder darf sich selbst ein Urteil darüber bilden, ob ein freiwilliges Einführen eines Nährwertkennzeichnungsmodells der Betitelung „Meilenstein“ würdig ist. Welcher Lebensmittelhersteller druckt freiwillig einen NutriScore auf ein Produkt, der uns mit rot eindeutig zeigt, dass das Produkt weniger gesund ist? Insbesondere, wenn er das Produkt als vermeidlich gesund deklariert – etwa ein Joghurt, bei dem mit ganz viel guter Milch geworben, der hohe Zuckergehalt jedoch verschwiegen wird? Auf der anderen Seite ist der NutriScore ein super Marketinginstrument. Schaut her, mein Kinderjoghurt ist gar nicht so schlecht, wie immer angeprangert! Er trägt ein hellgrünes „B“! Der Zuckergehalt ist zwar sehr hoch, dafür jener von Fett und Salz gering. Die Mischkalkulation ergibt ein B – also okay.

 

Trend-Studie zeigt: Convenience boomt

Trend-Studie zeigt: Convenience boomt

 

Laut eines aktuellen Reports des Unternehmens Nielsen sind die Menschen in puncto Essen zunehmend auf der Suche nach Produkten und Lösungen, die das Leben vereinfachen und bequemer machen. Dazu zählen insbesondere Fertiggerichte für zu Hause und to go-Gerichte für unterwegs. Wir zeigen auf, warum immer mehr zu Convenience greifen. Außerdem: Rezept-Ideen für dein Meal Prep, gesunde und praktische Gerichte für unterwegs.

Wie oft essen Sie in einem Schnellrestaurant? Oder lassen sich Gerichte bequem nach Hause liefern? Mehrmals wöchentlich? Einmal im Monat? Oder seltener? Der weltweite Trend geht auf jeden Fall ganz klar hin zu Convenience, also vorgefertigte Produkte, die in wenigen Handgriffen verzehrfähig sind. Dazu zählen neben Fertig- auch to go-Produkte. Laut einer Studie des Unternehmens nutzen ein Drittel (33 Prozent) der weltweiten Verbraucher Restaurants oder Lieferdienste, 11 Prozent davon sogar mindestens einmal pro Woche. 57 Prozent der Verbraucher weltweit haben zudem in den letzten sechs Monaten ein Fastfood-Restaurant besucht.

 

Gründe für Convenience

Ein hektischer Alltag, ständig vernetzt und „immer auf dem Sprung“ – Zeit zum Essen bleibt da bei vielen wenig, geschweige denn zum Selbstkochen. Das spiegelt sich auch in den Ergebnissen der Nielsen-Studie wieder. Mehr als ein Viertel der weltweiten Verbraucher bevorzugen Produkte, die das Leben erleichtern (27 Prozent). Zudem sollten sie bequem zu bedienen sein (26 Prozent). Auch die Verpackungsgröße spielt eine Rolle. Jeder Fünfte gab an, nach Produkten zu suchen, die für kleine Haushalte geeignet sind. Das passt auch zu der Wohnsituation, die in Deutschland vorherrscht: Laut Statistischem Bundesamt lebten 2016 in rund 41 Prozent aller Haushalte nur noch eine Person.

 

Convenience ist nicht automatisch ungesund

Wir fassen zusammen: Essen, das bereits fertig zubereitet ist und das wir schnell konsumieren können, liegt voll im Trend. Doch gleichzeitig möchten immer mehr Menschen auf gesundes Essen nicht verzichten. Viele Anbieter haben reagiert: In Supermärkten gibt es Kühlregale mit fertigen Salaten, Wraps und Milchspeisen mit frischem Obst. Im Internet können wir gesunde, bereits zubereitete Wochenmenüs bestellen, die wir dann nur noch schonend erwärmen müssen. Auch bei den Lieferdiensten hat sich einiges getan. Neben Pizza und Pasta gibt es immer mehr Anbieter, die sich auf den Healthy-Lifestyle spezialisiert haben. Und auch wer sich mal eben etwas zum Essen auf die Hand kaufen möchte, ist nicht mehr auf Pommes, Wurst und Co. angewiesen – gesundes Fastfood boomt.

 

Meal Prep: Vorkochen heißt das Zauberwort

Doch wer jeden Tag gesund außer Haus isst, merkt schnell: Das geht ordentlich ins Geld. Hinzu kommt, dass wir – je nachdem, wo wir gerade sind – nicht immer das bekommen, was wir möchten. So greifen wir öfter auch mal zu Dingen, die den Vorstellungen einer gesunden Ernährung nicht ganz so entsprechen. Sei es, weil sie viel Zucker enthalten, sehr fettig sind oder einfach, weil die Portionen viel zu groß sind.

Immer wissen was drin ist, das Essen, worauf man Lust hat, Kosten sparen und gleichzeitig noch satt werden: Auch so kann dein Mittagessen unterwegs aussehen. Das Zauberwort dafür heißt Meal Prep. Dahinter steckt der Gedanke, Essen vorzukochen, es in gut verschließbaren Behältern zu verstauen und es für den Snack am Mittag am kommenden Tag mitzunehmen. Der Trend kommt – wie so oft – aus den USA. Angefangen damit haben Fitness-Fanatiker, die auf diese Weise auch unterwegs ganz genau steuern können, welche Lebensmittel sie in welchen Mengen zu sich nehmen.

 

Mit kalten Gerichten auf der sicheren Seite

Die Vollkornnudeln mit Tomaten-Gemüse-Soße in der Tasche – doch keine Mikrowelle in Sicht? Ja, das kann schnell passieren. Wenn du nicht weißt, ob du unterwegs dein Mittagessen aufwärmen kannst, setz lieber auf Speisen, die auch kalt super schmecken. Der Klassiker: Salate in allen Variationen – und ich meine wirklich in ALLEN Variationen:

 

  • Grüne Bohnen, Brokkoli und Möhren eignen sich super als Basis für Salate. Einfach bissfest garen, abkühlen lassen und mit verschiedenen Toppings mischen, wie Feta, Tomaten, Oliven, Gurke, Kidneybohnen, …
  • Couscous, Quinoa, Vollkornfusilli und gekochte Kartoffeln sind perfekte Komponenten für Salate, die lange satt halten. Einfach eine Handvoll unter grünen Salat mischen und nach Belieben mit Toppings aufpeppen: von roter Bete über Mozzarella, bis hin zu Kichererbsen oder frischen Apfelstücken. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
  • Auch Hähnchenbrust oder etwas Roastbeef lassen sich super kalt essen, ebenso wie hart gekochte Eier.
  • Lass deiner Kreativität beim Dressing freien Lauf: Joghurt-Kräuter, Honig-Balsamico, Essig-Senf, Pesto-Balsamico, … Und wenn dir das zu langweilig ist, versuche dich doch mal an einem asiatisch angehauchten Dressing mit Limettensaft, Sojasoße, frischem Chili, Koriander und etwas braunem Zucker.
Trend Natural Branding: Tattoos für Gemüse und Obst

Trend Natural Branding: Tattoos für Gemüse und Obst

Was früher als „Öko“ galt, ist heute für viele Verbraucher selbstverständlich: Der Kauf von ökologisch angebautem Obst und Gemüse. In fast allen Discountern ist das Bio-Grünzeug zu finden. Was viele Supermärkte bisher jedoch noch nicht geschafft haben, ist auf die Massen an Plastikverpackungen um Gurke und Co. zu verzichten. Dabei kann es so einfach sein: Mit Natural Branding, eine Laserbeschriftung für Obst und Gemüse.

 

 

In Folien eingepackter Salat, eigeschweißte Gurken und in Plastik umhüllte Bananen: Biologisch angebautes Obst und Gemüse scheint in Supermärkten besonders schützenswert zu sein. In Plastikverpackungen eingebettet, liegen sie fein aufgereiht im Regal. Wenn ich sehe, welche Berge an Plastik ich mit jedem Einkauf von Bio-Obst und -Gemüse nach Hause mitbringe, zweifle ich etwas an der Sinnhaftigkeit, diese Produkte zu kaufen. Gut für die Gesundheit – aber schlecht für die Umwelt? Das passt für mich einfach nicht zusammen. Umso mehr freue ich mich über den Trend „Natural Branding“.

 

Warum ist so viel Bio in Plastik verpackt? 

Laut EU-Verordnung müssen alle Bio-Produkte eindeutig als solche erkennbar sein. Das ist besonders bei Obst und Gemüse aber schwer umsetzbar: Eine Bio-Gurke sieht von außen genauso aus wie eine konventionell angebaute. Um sie auseinanderzuhalten, ist ein Produkt in Plastik gehüllt. Viele Supermärkte verpacken dann in der Regel jenes, welches in geringerer Stückzahl produziert wird. Und das ist nun einmal die biologisch angebaute Variante.

 

Natural Labeling: Obst und Gemüse tätowieren

Anstelle von Plastikverpackungen und -etiketten lässt sich das Bio-Siegel und der Produktname aber auch einfach in die Schale tätowieren. Und zwar mit Hilfe eines speziellen Lasers. Da nur eine sehr geringe Schicht der Schale abgetragen wird, soll die Methode weder den Geschmack noch die Haltbarkeit des Grünzeugs beeinflussen. Neu ist die Idee nicht: Bereits 2013 wurde die Technik von der EU-Kommission genehmigt. Dennoch ist das Verfahren hierzulande noch relativ wenig im Einsatz. Lediglich zwei Supermarktketten (Rewe und Netto) setzten oder setzen testweise die Laser-Etikettierung ein, etwa bei Süßkartoffeln, Ingwer und Gurken. Schweden und die Niederlande sind uns da bereits einen Schritt voraus.

 

Vorteile für Produzenten, Händler und Verbraucher

Alle Akteure profitieren von dem Natural Branding. Der wichtigste Aspekt: Den CO2-Ausstoß reduzieren. Dieser ist bei der Produktion von Plastik sehr hoch und er belastet die Umwelt stark. Hinzu kommen die Massen an Müll, die in Verbrennungsanlagen landen – nur ein geringer Anteil wird recycelt. Der Großteil wandert leider auch in die Meere und wird zur Gefahr für Fische, Vögel und Meeressäuger.

Weitere Vorteile des Natural Branding:

  • Die Produzenten und Händler sparen Kosten, da sie deutlich weniger Verpackungsmaterialien benötigen. Zudem ist die Laserbeschriftung von Dauer – es können keine Etiketten abfallen.
  • Wir als Verbraucher können genau nach Bedarf einkaufen und müssen keine vorbestimmten Größen wählen, etwa drei Zucchini, obwohl wir nur eine benötigen. Im Ernstfall landet dann nicht nur der Plastik im Müll, sondern auch mindestens eine der Gewächse.

 

Natural Branding: In Deutschland ein Exot

Die Vorteile für das Lasern von Obst und Gemüse sprechen für sich. Die gesetzlichen Voraussetzungen sind geschaffen und auch das passende Equipment für das Natural Branding gibt es bereits. Die Produzenten und Händler könnten also direkt loslegen mit dem Einsparen von CO2 und Kosten. Und dennoch türmen sich immer noch Berge an in Plastik verpacktes Biogemüse und -obst in den Supermärkten und Discountern…

Ich habe mal ein bisschen nach möglichen Gründen für den bisher geringen Einsatz recherchiert. Auf einigen Internetseiten ist die Rede davon, dass es schlichtweg noch nicht genug Maschinen gibt, um den gesamten Markt zu bedienen. In anderen Quellen heißt es, die Skepsis, ob das Lasern aus gesundheitlicher Sicht wirklich unbedenklich ist, ist noch zu groß – gerade bei Lebensmitteln, bei denen die Schale mitgegessen werden kann, wie etwa Gurken. Wir halten die Augen weiter offen und werden berichten, wenn das Natural Branding den von uns gewünschten Aufschwung erlebt.

 

Gastbeitrag: Marathon laufen – die Frage nach dem „Warum“

Gastbeitrag: Marathon laufen – die Frage nach dem „Warum“

Ich, Christian, 38 Jahre, bin Marathon gelaufen. Schon wieder. Zum dritten Mal. Häufig werde ich nach dem „Warum“ gefragt. Dies ist der Versuch einer Antwort. Doch wer jetzt auf die perfekten Tipps und Ratschläge hofft, wie die Bestzeit erreicht werden kann, ist hier falsch. Die gibt es in meinen Augen nicht. Meine Eindrücke und Erfahrungen teile ich aber gerne. Los geht’s:

  1. Die Fitness: Regelmäßig Sport zu treiben ist für mich wichtig. Dadurch fühle ich mich wohl und es ist ein guter Ausgleich zum Alltag. Beim Laufen kann ich ebenso völlig abschalten als auch konzentriert über Dinge nachdenken. Das gilt ganz unabhängig vom Wettkampf.
  2. Das Erlebnis: Die Atmosphäre und das Jubeln der Zuschauer pushen einen so sehr, dass man über seine Grenzen hinauswächst. Ich habe vor meinem ersten Marathon immer etwas verächtlich über die Sportler gelacht, die das gesagt haben. Dann kam meine Staffel-Marathon-Teilnahme 2013 beim Hanse-Marathon in Hamburg. Da standen bei schönstem Wetter zehntausende Zuschauer in Partystimmung an der Strecke und haben alle Läufer angefeuert. Das war Begeisterung pur und hat mich enorm gepusht. Auch die Aufregung davor ist besonders. Wenn die blauen Striche die Laufstrecke in der Stadt markieren und die Schilder in den Straßen hängen, stellt sich bei mir eine besondere Vorfreude ein.
  3. Die Herausforderung: Nach dem Motto „Termine machen fleißig“, ist das Anmelden für einen Lauf die beste Motivation. Denn dann tue ich auch etwas dafür. Jeder Läufer kann für sich wahrscheinlich eine Strecke beschreiben, die er als ein großes Ziel ausweist. Für mich war es der Marathon. Dieses Ziel im Blick zu haben und über einige Wochen zu verfolgen, ist eine Herausforderung, die mir Spaß macht.

Trainingsplan: Individuell statt abkupfern

Der Weg zu einem erfolgreichen Marathon führt meiner Erfahrung nach über ein bewusstes Training und eine vernünftige Auseinandersetzung mit dem Drumherum. Was richtig und effektiv ist, muss jeder für sich selbst herausfinden. Ob es in Büchern steht, in Vereinen vorgelebt oder von Personal Coaches gepredigt wird: Es sind sicher viele gute Anhaltspunkte dabei und vieles lohnt sich auszuprobieren. Doch nicht alles wird erfolgreich sein. Auch ich habe diese Erfahrungen gemacht. Ich habe zwei Trainingspläne ausprobiert – beide waren nicht für mich gemacht, wie sich später herausgestellt hat. Was mich dennoch angespornt hat, sie zu verfolgen, war, dass mein Kumpel mit diesem Plan seinen letzten Marathon schneller als geplant gelaufen ist. Dass wir über sehr unterschiedliche (körperliche) Voraussetzung verfügen, habe ich dabei vernachlässigt. Das Ergebnis: Bei zwei Marathondurchläufen konnte ich nicht durchlaufen, sondern musste zwischenzeitlich stehen bleiben, weil es einfach nicht mehr weiterging. Für mich hat sich nach den Erfahrungen herausgestellt, dass ein Trainingsplan nicht mehr als eine gute Orientierung ist.

Meine Praxiserfahrungen: Trainingsplan, Ernährung und Co.

Trainingsplan: Nach dem Reinfall mit den Trainingsplänen habe ich angefangen, selbst herauszufinden, was gut für mich ist – und was nicht. So habe ich für mich beispielsweise erkannt, dass ich lange Läufe lieber auf den Samstag lege und den Sonntag zum Regenerieren nutze. Ansonsten kann der Montag zu einem sehr zähen Unterfangen werden. Auch ein vielseitiges Training hat sich für mich als sinnvoll herausgestellt. Meine Erfahrung: Es gab bisher kein Jahr, in dem das Training gleich war oder zu gleichen Ergebnissen geführt hat. Was bei mir nie fehlen darf ist Intervalltraining. Ja, es nervt, macht aber – wirklich! – schneller.

Ernährung: Auch das Thema Ernährung ist – wenngleich nicht mein Lieblingsthema – interessant. Ich bin kein Asket und hätte keinen Spaß am Sport, wenn damit einherginge, dass ich auf ein Bier, ein Schnitzel oder ein Stück Kuchen verzichten sollte. Vielmehr treibe ich Sport, damit ich mir öfter auch etwas gönnen kann. Während des Marathons lohnt es sich dann aber doch, auf das zu achten, was man zu sich nimmt. Es gibt viele Gels und Riegel, die einem unterwegs schnelle Energie liefern sollen. Doch nicht jedes Produkt verträgt jeder gleich gut. Hier hilft nur: Während des Trainings ausprobieren, was einem wirklich hilft.

Zum Punkt Trinken habe ich meine ganz eigenen Erfahrungen gemacht. Viele sagen, was auch medizinisch sicherlich richtig ist, dass man auch vor dem Lauf ausreichend trinken soll. Das funktioniert bei mir einfach nicht. Wenn ich mich an die gängigen Ratschläge halte, könnte ich problemlos eine Karte erstellen, wo in der Stadt die saubersten Dixi-Klos stehen. Wenn ich hingegen einfach auf das Durstgefühl höre, funktioniert das hervorragend.

Regeneration: Wer seinen Körper knechtet, der muss ihn auch dafür belohnen. Frei nach dem Motto „Lasst es euch gut gehen!“ darf man sich auch mal eine Massage beim Physiotherapeuten gönnen. Ein Saunagang mit anschließender Eistonne kostet sicherlich etwas Überwindung, man spürt aber förmlich, wie der Körper danach arbeitet.

Ausrüstung: Geht man in ein Lauf-Fachgeschäft, warten dort unzählige Ausführungen an multifunktionaler Kleidung wie Schuhe, Hosen, Jacken, Mützen und Socken. Da ist die Verlockung groß, zuzuschlagen. Sicher gilt – wie so oft: Wer billig kauft, kauft zweimal. Aber Fakt ist auch, dass man die Leistung letztlich selbst erbringt. In erster Linie benötigt man Klamotten, die gut passen und bequem sind. Das reicht meiner Auffassung nach für den ersten Marathon gut aus – und auch einige Zeit darüber hinaus.

Mein Fazit

Es lohnt sich, rund um das Thema Marathon schon ein gewisser Nerd zu sein. Sachen auszuprobieren, verschiedene Trainingseinheiten zu testen, um zu merken, was einem gut tut und dann den gewünschten Erfolg einzufahren – das kann schon zeitintensiv sein. Doch es lohnt sich meiner Meinung nach. Doch erst einmal bin ich mit dem Thema Marathon durch. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich mich doch wieder anmelde…

Ein kleiner Hinweis zum Schluss: Freunde, Partner und Kollegen, sofern sie selbst keine Läufer sind, danken es einem übrigens, wenn man auch noch über andere Themen schnacken kann als Marathon – sofern es nicht das Wetter ist. Das ist in der Vorbereitung übrigens keine Ausrede. Gelaufen wird immer. Wenn man erst einmal nass ist, ist es gleich gar nicht mehr so schlimm.

Geschrieben von: Christian aus Hamburg, 38 Jahre

Kolumne: Fürs Leben gerne Kaffee trinken

Kolumne: Fürs Leben gerne Kaffee trinken

Kaffee: Gesundes Lebenselixier

Morgens halb sechs in Deutschland. Der Wecker würde noch lange nicht klingeln, aber das stört Kinder herzlich wenig. Also beginnt der Tag früher als gedacht, erwartet und erhofft – und wie in vielen deutschen Küchen mit einer grooooßen Tasse Kaffee. Es wird nicht die letzte bleiben heute. Aber ist das wirklich gesund? Wäre jetzt nicht ein grüner Tee oder ein selbst gemachtes Ingwerwasser die bessere Alternative?

Während ich noch darüber nachdenke, bringt der allmorgendliche Blick in die Neuigkeiten des Tages die frohe Botschaft: Wer Kaffee trinkt, lebt länger. So steht es in einer vor allem Ärzten gut bekannten Zeitung. Und das gilt diesmal nicht nur für kleine Mengen, sondern auch für einen ausgiebigen Kaffee-Konsum, zeigt eine aktuelle Studie. Je mehr man als passionierter Kaffeetrinker liest, desto besser wird es. Bei Menschen, die eine Tasse pro Tag trinken, sank die Sterbewahrscheinlichkeit in den nächsten zehn Jahren um acht Prozent. Bei Kaffeetrinkern, die sich vier und mehr Tassen gönnten, sogar um 12 bis 16 Prozent. Selbst die mehr als acht Tassen wirkten sich noch positiv aus.

Also: Hoch die Tassen – auf einen erfolgreichen Tag!

Wandern ist des Hipsters Lust

Wandern ist des Hipsters Lust

Warum plötzlich jeder Urlaub in der Natur machen möchten

 

„Ich mache einen Wanderurlaub!“ Diese Worte hörten wir früher wohl eher aus den Mündern unserer Großeltern und runzelten dabei die Stirn. Ich hatte zumindest lange Zeit beim Thema Wandern beige Einheitskleidung, klobige Schuhe mit Wollsocken und die pure Spießigkeit vor Augen. Und heute? Reihe ich mich ein und gehe wie viele meiner Freunde… Ja, wandern.

Sao Lorenco. Wandern auf Madeira

Das Einzige, das ich jahrelang mit Wandern am Hut hatte, war der Wandertag in der Schule. Ich bin am Meer aufgewachsen, also ging es meist an den Strand. Auch meine Urlaube verbrachte ich am liebsten im warmen Süden – schließlich bekommt man als Norddeutscher sonst nicht genug Sonnenlicht ab. So ging es für mich in der Kindheit häufig nach Dänemark, Spanien, später auch nach Griechenland und Brasilien. Die Berge interessierten mich nicht. Bis ich mit Anfang 30 das Skifahren für mich entdeckte, im Lift saß und ein Schild erblickte, auf dem stand: „Ahorn, der Genießerberg, auch im Sommer ein Highlight!“ Das war der Beginn einer neuen Leidenschaft.

 

Wandern ist zum Trend geworden

Aber nicht nur ich erwärme mich für Wanderungen durch die Natur. Laut des Deutschen Wanderverbands gehen etwa 50 Millionen Menschen in Deutschland wandern (Stand 2016). Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umhöre, kann ich das nur bestätigen. Ob kleine Tagesausflüge in die Fischbeker Heide in Hamburg oder richtige Wandertouren durch die Alpen: Meine Freunde sind ebenfalls auf den Geschmack gekommen – so wie unzählige Hipster und Influencer, die sich in den sozialen Medien in Wanderkleidung in Szene setzen. Wenn man bei Instagram #wandern eingibt, erhält man über 1,5 Millionen Treffer, für den englischen Begriff #hiking sogar 35 Millionen (Stand: 10. Juli 2018), #wandernmithund nahezu 20.000 und #wandernmitkindern fast 8.000.

 

Aber warum finden wir es plötzlich so schön, durch die Natur zu streifen, statt im Hotel am Pool zu liegen?

  1. Die Natur gilt als Stresskiller. Statt sich mit anderen um die beste Liege am Pool und die letzten Nudeln am Buffet zu streiten, sehnen wir uns nach Ruhe – das gilt besonders für Menschen, die in Großstädten leben. Sich bewegen, an der frischen Luft die Landschaft zu genießen und sich am Ende der Wanderung mit einem deftigen Essen zu belohnen, das entspannt und lädt unseren Akku wieder auf.
  2. Wir wollen raus aus der Stadt. Ja, die Großstadt hat einiges zu bieten, aber die vielen Menschen, der ständige Verkehr, der Lärm und die schmutzige Luft können auch manchmal ganz schön nerven. Viele sehnen sich dann nach Ruhe und Natur.
  3. Morgens um 10 Uhr an den Strand, sonnen, schwimmen, sonnen, schwimmen. So sah in jüngeren Jahren für viele von uns der Urlaubsalltag aus. Ich höre heute von vielen: „Das kann ich nicht mehr, so lange liegen, ich muss mich im Urlaub mal mehr bewegen.“ So geht es mir auch. Ich möchte etwas erleben. In meinem Job sitze ich den ganzen Tag am Schreibtisch. In meinem Urlaub brauche ich ein bisschen Action. Wandern ist eine tolle Mischung. Wer sich verausgaben möchte, wählt die schwarzen (schweren) Routen, wer es gemütlich mag, die blauen (einfachen) und für wen ein bisschen Anstrengung kein Problem hat, begibt sich auf die roten (mitteleschweren) Wege.
  4. Wandern ist gesund: Studien, wie eine der Universität Halle-Wittenberge, belegen die positiven Eigenschaften des Wanderns auf unsere Gesundheit. Wer nicht gerade alpine Bergtouren bestreitet, sondern moderat wandert, treibt mit einer Herzfrequenz Sport, die die Ausdauer verbessert und die Fettverbrennung anregt. Unebene Wege trainieren die gesamte Muskulatur des Körpers und verbessern das Gleichgewicht. Sind auf den Routen immer mal wieder Anstiege, ist dies ein perfektes Intervalltraining und die Natur versorgt unsere Lungen zusätzlich mit sauberer Luft.
  5. Einfach mal etwas Anderes machen. Die Strände Europas habe ich fast alle bereist. Ich brauche einfach mal Abwechslung. Also habe ich damit begonnen, im Hamburger Umland „Probewanderungen“ zu machen – und hatte erstaunlich viel Spaß dabei, sodass wir uns im letzten Urlaub tatsächlich, zusammen mit den erfahrenen Wandersleuten, auf den Weg über Stock und Stein machten.

 

Nicht bei der Ausstattung sparen

Wer jetzt denkt, dass auch ich in Einheitsbeige durch die Gegend stapfe, irrt. Ja, ich habe mir Wanderstiefel gekauft – solche, die auch schön die Knöchel stützen. Diese sind jedoch farbig und somit gar nicht langweilig. Dafür aber unheimlich bequem und wirklich nützlich. Ansonsten reicht – meiner Meinung nach – normale Sportkleidung. Wer in die Berge fährt, sollte allerdings überlegen, sich eine praktische Zip-Multifunktionshose zu kaufen. Diese kann nämlich je nach Wetterlage schnell von einer langen in eine kurze Hose umgewandelt werden. Auch Fleece- oder Softshelljacken können an kühleren Tagen oder bei plötzlichen Wetterumschwüngen eine große Hilfe sein.

 

Darf es etwas mehr als eine Wanderung sein?

Ihr möchtet das Abenteuer Wandern ausprobieren, traut euch aber nicht so recht oder wollt statt eines Tagesausflugs längere Strecken mit Übernachtungen hinter euch bringen? Dann holt euch Inspirationen. In dem Buch Mikroabenteuer von Christo Foerster gibt es Tipp für Outdoor-Aktivitäten vor der Haustür.

 

Tipp: Apps – per GPS die schönsten Ecken entdecken

„Wo soll ich denn bei mir um die Ecke wandern gehen?“ Das fragen sich wahrscheinlich viele, die nicht gerade in den Alpen, im Harz oder im Elbsandsteingebirge wohnen. Es gibt verschiedene Apps, die tolle Routen in jeder Umgebung vorschlagen – mit Längen- und Zeitangeben und Hinweisen auf die Schwierigkeit.

Ich gehe immer mit „Komoot“ wandern. Die wichtigsten Funktionen dieser App sind kostenlos und sie funktioniert auch im Ausland. Du kannst Wanderungen zwischen 30 Minuten und acht Stunden Länge auswählen, zwischen einfach, mittelschwer und schwer. Auf einer Karte kannst du dann während der Tour verfolgen, wo du dich gerade befindest – auch ohne Internetverbindung. Die App kann zudem Routen planen, wenn du gerne von A nach B wandern möchtest.

Weitere Apps:

MapOut (5,49 Euro im AppStore): In dieser App kannst du dir deine Routen in der 3D-Karte selbst einzeichnen. Sie funktioniert auch offline und hebt Sehenswürdigkeiten hervor.

Bergfex Touren & GPS Tracking (iOS und Android, kostenlos): Hier kannst du zwischen verschiedenen Sportarten wählen und erhältst dann passende Tourenvorschläge – in der PRO-Version auch mit Offline-Karten.

Probiert einfach mal aus, welche App euch zusagt und gebt uns gerne ein Feedback!